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Kiefergelenksdiagnostik

Die Kiefergelenks-MRT ermöglicht eine strahlenfreie nicht-invasive dreidimensionale Diagnostik der Kiefergelenke. Die sichere Erkennung und Einteilung der verschiedenen Myoarthropathien der Kiefergelenke und deren Umgebung erfordert jedoch eine strenge Systematik in der Durchführung der beidseitigen morphologischen und funktionellen Beurteilung während der MRT-Untersuchung.

Diese kann durch die Verwendung von Hochfeld-MRT-Geräten,  spezieller Untersuchungsspulen sowie die Erfahrung tausender jährlich durchgeführter Kiefergelenks-MRT-Untersuchungen bei uns garantiert werden.

Die Abklärung der möglichen gesundheitlichen Störungen der Kiefergelenke und deren Umgebung bei der sogenannten Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) erfolgt mittlererweise als bildgebender Goldstandard mit der Magnetresonanztomographie (MRT).

Sie erlaubt wie kein anderes Verfahren eine ultrahochauflösende Darstellung der Hart- und Weichgewebe und liefert hierdurch einen enormen Informationsgewinn. Aufgrund statischer und in Bewegung durchgeführter Untersuchungsabschnitte können Fehlstellungen und Strukturveränderungen aber auch Funktionsstörungen beurteilt werden.

Über die Bemessung der Gelenkstellung in Bezug zur Gelenkpfanne und Schädelbasis ist es heute möglich dem Zahnarzt und seinem Labor konkrete Angaben über die Einstellung des Bisses zur okklusalen Rehabilitation zu geben.

Vorteile der Magnetresonanztomographie:

  • Schmerzdiagnostik mit Früherkennung stoffwechselgestörter Areale durch hochsensitive Ödemsequenzen noch vor röntgenlogisch fassbarer Entmineralisierung, Fettmarkfibrosierung, Trabekulierungstörung oder cavitätsbildender Osteolysen.
  • Detektion geringster entzündlicher periradikulärer und apikaler Läsionen mit Möglichkeiten der Volumetrie ostitisch veränderter Areale für eventuelle Eingriffe wie Kürettage etc.
  • Als MRT vollständig strahlungsfreies Verfahren gegenüber der CT und DVT-Untersuchungen und somit auch zur Verlaufskontrolle (Follow-up) jederzeit wiederholbar.
  • Zur Abklärung auswärtig im CT oder DVT aufgefallener Knochenläsionen jederzeit als Komplementärverfahren zur verdichtenden Diagnostik jederzeit anwendbar.
  • Exzellent geeignet zur Verlaufskontrolle bei Ostitis oder Osteomyelitis zur Beurteilung der ossären Entzündung und parossalen Begleitreaktion, Weichteilinfektion und möglichen paramaxillären oder paramandibulären Abszedierung.

Die Computertomographie der Kiefergelenke stellt in der Regel eine Ergänzung der Kiefergelenksdiagnostik mittels MRT dar. Sie wird in Einzelfällen als röntgenbasiertes Schnittbildverfahren angewendet, wenn der Fokus der Fragestellung die Dichte des Mineralsalzgehaltes des Knochen betrifft. Sie wird an einem hochmodernen 128-Zeilen hochauflösenden strahlenarmen Volumentomographen angeboten. Es werden 3D-Volumendatensätze der Kieferregion in Untersuchungszeiten von wenigen Sekunden gemessen und dreidimensional nachverarbeitet, um die optimale Information für den Behandler zur präsentieren.



Unsere Leistungen sind TÜV-Zertifiziert.
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